Weinbrand & Cognanc

Aus Wein gebrannt - Cognac & Co

Weinbrand oder Branntwein ist ein Sammelbegriff für Spirituosen aus Weindestillat. Als Spirituose ist Weinbrand uralt. Denn die Ausgangsbasis für dieses Destillat, der Wein, ist ja selbst eines der ältesten alkoholischen Getränke. Schon seit etwa 1.000 Jahren wird Wein zu Weinbrand gebrannt. Aus dem Altdeutschen Wort für Branntwein entstand die englische Bezeichnung Brandy.

Weinbrand hat in vielen Ländern eine uralte Tradition

So richtig Prestige hat der Weinbrand als Edeldestillat aus seinen französischen Herkunftsgebieten als Cognac oder Armagnac gewonnen. Doch Branntwein hat in vielen Ländern Europas eine uralte Tradition. Wichtig ist, dass er seinen Alkoholgehalt nur dem Destillat von Wein verdankt. Der Alkoholgehalt liegt meist um die 40%, der Mindestalkoholgehalt muss 36% betragen. Nachdem der Wein gebrannt wurde, reift er normalerweise in kleinen Eichenfässern.

In Deutschland gilt Hugo Asbach seit 1907 als Pionier für Branntwein, die Marke „Asbach uralt“ wurde zu einem Synonym für deutschen Branntwein.

In Spanien hat er vielleicht die älteste Tradition Europas, das Land ist heute der größte Brandy Produzent der Welt. Zur Herstellung dieser Weinbrände wird ein besonderes Destillationsverfahren mit zwei verschiedenen Arten von Destillaten verwendet. Anschließend durchläuft der Weinbrand zur Reifung eine Reihe von Sherry Fässern nach dem Solera System.

Eine Besonderheit ist auch der griechische Metaxa. Diesem Weindestillat wird eine geheime Kräutermischung zugesetzt, wovon er seine goldgelbe Farbe erhält.

Cognac, der König der Weinbrände

Cognac ist Weinbrand aus der französischen Charente Region. Ähnlich wie Champagner eine Herkunftsbezeichnung für Schaumwein ist, so handelt es sich bei Cognac um eine Herkunftsbezeichnung für Weinbrand, mit der auch viele strenge Vorschriften zu Herstellung einhergehen. Seit 1920 darf diese Bezeichnung nur mehr für Weinbrände aus der geschützten Region verwendet werden. Nach der Destillation wird der Cognac auf einen Alkoholgehalt von 40% verdünnt, traditionell werden verschiedene Destillate zu einer Assemblage zusammengestellt. Anschließend reift er in Eichenfässern. Verschiedene Abkürzungen auf den Flaschen geben Auskunft über Qualität und Reifedauer.


•    V.O. steht für „very old“ und bezeichnet Weinbrände mit einer Fasslagerung von mindestens zwei Jahren.
•    V.S.O.P. “very superior old pale” steht für eine Fasslagerung von mindestens vier Jahren
•    V.V.S.O.P. “very very superior old pale” bedeutet Fasslagerung von mindestens fünf Jahren.
•    X.O. steht für “extra old“, seit 2018 müssen diese Weinbrände mindestens 10 Jahre alt sein. Napoléon oder Hors d'âge steht für ein Mindestalter von 6 Jahren.

Wie serviert man Weinbrand?

Weinbrand braucht ein bauchiges Glas, einen sogenannte Cognac-Schwenker. Zu Not kann man auch ein Weinglas verwenden. Das Glas hält man so auf der Handfläche, dass es durch die Körpertemperatur erwärmt wird. Eine Trinktemperatur von ca. 21° C ist ideal. Die Wärme und die voluminöse Glasform setzen die Aromen des Cognacs oder des Weinbrands optimal frei, vor allem wenn das Glas schwungvoll geschwenkt wird. Auch auf der Zunge entfaltete der Weinbrand nach und nach seine vielschichtigen Aromen.

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