Katzenfutter




Artgerechtes Katzenfutter

„Liebe mich wie eine Mutter und gib mir Futter!“, Garfield. 

Katzenhalter haben die Wahl aus verschiedenen Futtersorten, um für eine ausgewogene und artgerechte Fütterung ihres Stubentigers zu sorgen. In freier Wildbahn jagt die Hauskatze auf Samtpfoten allerlei Kleingetier von Nagern bis zu Vögeln. Die Hauskatze ist also von Natur aus ein Fleischfresser. Darüber hinaus hat sie einen speziellen Verdauungstrakt, der auch mit verschluckten Federn oder Knochen zurechtkommt. Daher sind Ballaststoffe besonders wichtig für die Katze. Der Stubentiger ist darauf spezialisiert, tierische Proteine aus dem Tierfutter zu verwerten. Bis zu einem gewissen Grad gelingt das auch mit pflanzlichem Eiweiß, aber nicht so effektiv. Einige Hersteller bieten daher getreidefreies Katzenalleinfutter. Dazu kommt, dass viele Stubentiger sehr wählerisch sind und nicht alles fressen. Das richtige Katzenfutter sollte also nicht nur die notwendigen Nährstoffe enthalten, sondern auch schmackhaft sein. 

Futtersorten 

Grundsätzlich ist Alleinfutter darauf ausgelegt, die Hauskatze mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Artgerechtes Alleinfutter enthält neben tierischem oder pflanzlichem Eiweiß alle nötigen Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe für eine gute Verdauung. Besonders wichtig ist, dass die Katze mit ausreichend Taurin gefüttert wird. Um allfällige zusätzliche Bedürfnisse an Nährstoffen zu decken, gibt es spezielles Ergänzungsfutter. Gerade säugende Katzen sowie ältere Stubentiger profitieren von Ergänzungsfutter. Je nach Wassergehalt wird die Tiernahrung in Nassfutter, Feuchtfutter und Trockenfutter eingeteilt. Getreidefreies Futter verzichtet auf Getreide als pflanzliche Eiweißquelle. Gut verarbeitet und in der richtigen Menge ist Getreide an sich eine gute Energiequelle. Da die Katze aber ein Fleischfresser ist, können empfindliche Individuen Probleme mit der Verdauung bekommen und mit getreidefreiem Katzenfutter besser bedient sein. 

Katzennassfutter/Feuchtfutter 

Nassfutter hat einen höheren Fleischanteil und Wassergehalt als Trockenfutter. Der hohe Wassergehalt von über 70 % ist ideal für Samtpfoten, die wenig trinken und gerne fressen. Denn mit dem höheren Wassergehalt sättigt Katzennassfutter besser als Trockenfutter. Feuchtfutter ist normalerweise ein Alleinfuttermittel mit vollständiger Nährstoffversorgung, ein Ergänzungsfutter ist grundsätzlich nicht notwendig.   

Trockenfutter für Katzen

Trockenfutter pflegt die Zähne und stärkt das Gebiss. Es eignet sich gut für Hauskatzen, die gerne knabbern. Außerdem finden die meisten Katzenhalter Trockenfutter sehr praktisch, weil angebrochene Packungen haltbar sind und Trockenfutter den Fressplatz sauberer hält. Abgesehen von kleinen Katzensnacks ist auch Trockenfutter normalerweise als vollständiges Alleinfuttermittel mit artgerechter Nährstoffversorgung ausgelegt.  

Futterbedarf 

Ähnlich wie beim Menschen hängt der Bedarf an Nahrung auch vom Aktivitätsniveau der Hauskatze ab. Wohnungskatzen haben weniger Auslauf als Freigänger, die sich im Idealfall fast wie in freier Wildbahn bewegen können. Daher brauchen Wohnungskatzen weniger nährstoffreiche, dafür aber ballaststoffreiche Nahrung. Die artgerechte Fütterung wird am besten mit einer Mischung aus Nassfutter und Trockenfutter erreicht, wobei Nassfutter mit hohem Wassergehalt für Sättigung sorgt und ballaststoffreiches Trockenfutter für einen gesunden Verdauungsapparat. Als Alleinfutter enthalten beide Futterarten die nötigen Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente. In freier Wildbahn erbeutet die Hauskatze immer wieder kleinere Tiere und frisst daher mehrmals am Tag kleinere Mahlzeiten. Katzenhalter sollten diesen Rhythmus bei der artgerechten Fütterung ihres Stubentigers beachten. Der Nährstoffbedarf hängt darüber hinaus vom Alter des Stubentigers ab. Junge Katzen brauchen mehr Taurin, Eiweiß und Energie, während ältere Katzen immer noch viel Taurin aber weniger Eiweiß aus der Fütterung benötigen.  

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